Kurz und in eigenen Worten erklärte Fachbegriffe aus Explosionsschutz und Verfahrenstechnik. Jeder Begriff ist direkt verlinkbar und verweist auf die passenden Rechner, Tabellen und Datenbanken.

Arbeitsplatzgrenzwert AGW / MAK

Zulässige Konzentration eines Stoffes in der Luft am Arbeitsplatz, bei der im Allgemeinen keine gesundheitliche Beeinträchtigung zu erwarten ist. Wird als Volumenanteil (ppm) oder Massenkonzentration (mg/m³) angegeben.

Siehe auch: Rechner: ppm ↔ mg/m³

ATEX

Sammelbegriff für die beiden EU-Regelwerke zum Explosionsschutz: die Produktrichtlinie 2014/34/EU (Anforderungen an Geräte und Schutzsysteme, die in explosionsgefährdeten Bereichen in Verkehr gebracht werden) und die arbeitsplatzbezogene Richtlinie 1999/92/EG (Arbeitgeberpflichten), die in Österreich durch die VEXAT umgesetzt ist.

Siehe auch: Leistung: Explosionsschutz Wiki: Explosionsschutz

Ausbreitungs-/Stabilitätsklasse

Kennzahl für die turbulente Durchmischung der Atmosphäre (international Pasquill A–F, in Österreich sieben Klassen nach ÖNORM M 9440). Labile Schichtung verdünnt eine Abgasfahne rasch, stabile Schichtung führt zu höheren bodennahen Konzentrationen.

Siehe auch: Wiki: Ausbreitungsberechnung

Betriebsanlagengenehmigung

Behördliche Genehmigung einer gewerblichen Betriebsanlage nach der Gewerbeordnung. Sie stellt sicher, dass von der Anlage keine unzumutbaren Belastungen für Nachbarschaft, Arbeitnehmer und Umwelt ausgehen, und legt Auflagen fest. Änderungen der Anlage können eine Änderungsgenehmigung erfordern.

Siehe auch: Leistung: Behörden-Engineering Wiederkehrende Prüfung (§ 82b GewO)

Biochemischer Sauerstoffbedarf BSB5 Entwurf – fachliche Prüfung ausstehend

Sauerstoffmenge, die Mikroorganismen in fünf Tagen zum Abbau der organischen Inhaltsstoffe verbrauchen (mg/l). Kennzeichnet den biologisch abbaubaren Anteil der Fracht; das Verhältnis zum CSB ist ein Maß für die biologische Abbaubarkeit.

Siehe auch: Wiki: Wasseraufbereitung — Verfahrensüberblick

Chemischer Sauerstoffbedarf CSB Entwurf – fachliche Prüfung ausstehend

Summenparameter für die organische Belastung eines Wassers: die Sauerstoffmenge, die zur chemischen Oxidation der Inhaltsstoffe rechnerisch nötig wäre, angegeben in mg/l. Erfasst auch biologisch schwer abbaubare Stoffe und ist daher meist höher als der BSB₅.

Siehe auch: Wiki: Wasseraufbereitung — Verfahrensüberblick Leistung: Messtechnik & Analytik

Deflagration und Detonation

Zwei Ausbreitungsarten einer Explosion: Bei der Deflagration läuft die Verbrennungszone mit Unterschallgeschwindigkeit durch das Gemisch; bei der Detonation breitet sich eine gekoppelte Stoß- und Reaktionswelle mit Überschallgeschwindigkeit aus, verbunden mit deutlich höheren Drücken. Die Unterscheidung ist für die Auslegung des konstruktiven Explosionsschutzes wesentlich.

Siehe auch: Explosionsdruck-Rechner

Direkt- und Indirekteinleitung Entwurf – fachliche Prüfung ausstehend

Direkteinleitung bezeichnet die Abgabe von Abwasser unmittelbar in ein Gewässer, Indirekteinleitung die Abgabe in eine Kanalisation bzw. an eine Kläranlage. Die zulässigen Emissionswerte richten sich nach der Allgemeinen Abwasseremissionsverordnung (AAEV), den branchenspezifischen Verordnungen (AEV) und — für Indirekteinleiter — der Indirekteinleiterverordnung (IEV); verbindlich ist der jeweilige Bescheid.

Siehe auch: Wiki: Wasseraufbereitung — Verfahrensüberblick Wiki: Fällung, Flockung und Flockungshilfsmittel

Emission und Immission

Emission ist der Austritt von Stoffen/Lärm aus einer Quelle; Immission ist deren Einwirkung an einem entfernten Ort (z. B. Nachbarschaft). Die Ausbreitungsrechnung verbindet beide.

Siehe auch: Leistung: Ausbreitungsberechnung

Ex-Zone

Einteilung eines Bereichs danach, wie häufig und wie lange eine gefährliche explosionsfähige Atmosphäre auftritt — Zonen 0/1/2 für Gase/Dämpfe, 20/21/22 für Stäube. Die Zone bestimmt die zulässige Gerätekategorie.

Siehe auch: Tabelle: Ex-Zonen

Explosionsbereich

Konzentrationsbereich zwischen unterer und oberer Explosionsgrenze, in dem ein Gemisch aus brennbarem Stoff und Luft explosionsfähig ist.

Siehe auch: UEG-Rechner OEG-Rechner

Explosionsfähige Atmosphäre

Gemisch aus Luft und brennbaren Gasen, Dämpfen, Nebeln oder Stäuben unter atmosphärischen Bedingungen, in dem sich eine Verbrennung nach dem Zünden auf das gesamte unverbrannte Gemisch ausbreitet.

Siehe auch: Wiki: Explosionsfähige Atmosphäre Tabelle: Ex-Zonen

Explosionsgruppe

Einteilung brennbarer Gase und Dämpfe (IIA, IIB, IIC) nach ihrer Zünddurchschlagfähigkeit (Grenzspaltweite). Sie bestimmt mit, welche „druckfest gekapselten" Geräte in einem Bereich zulässig sind. Die verbindlichen Grenzwerte stehen in den einschlägigen Normen.

Explosionsschutzdokument

Vom Arbeitgeber zu erstellendes Dokument, das die Explosionsgefährdungen eines Betriebs beurteilt, die Bereiche in Zonen einteilt und die getroffenen Schutzmaßnahmen festhält.

Siehe auch: Leistung: Explosionsschutz

Fällung Entwurf – fachliche Prüfung ausstehend

Überführung eines gelösten Stoffes in eine schwerlösliche Verbindung durch Zugabe eines Reagenzes, sodass er als Feststoff abgetrennt werden kann. Bei Metallen meist als Hydroxid- oder Sulfidfällung; entscheidende Stellgröße ist der pH-Wert.

Siehe auch: Wiki: Fällung, Flockung und Flockungshilfsmittel

Flammendurchschlagsicherung

Konstruktive Schutzeinrichtung, die das Durchschlagen einer Flamme durch Rohrleitungen, Öffnungen oder Armaturen verhindert, indem sie die Flamme kühlt und löscht (z. B. über enge Spalte, Sinterkörper oder Bandsicherungen). Teil des konstruktiven Explosionsschutzes; je nach Einsatzfall gegen Deflagration oder Detonation ausgelegt.

Siehe auch: Deflagration und Detonation

Flammpunkt

Niedrigste Temperatur, bei der eine brennbare Flüssigkeit unter definierten Bedingungen so viel Dampf abgibt, dass sich über ihr ein durch eine Zündquelle entzündbares Dampf-Luft-Gemisch bildet.

Siehe auch: Stoffdatenbank

Flockung Entwurf – fachliche Prüfung ausstehend

Zusammenlagerung feinster, stabil verteilter Partikel zu größeren, abtrennbaren Flocken. Zuerst wird die abstoßende Oberflächenladung neutralisiert (Koagulation), danach verbinden langkettige Polymere die Mikroflocken zu Makroflocken.

Siehe auch: Wiki: Fällung, Flockung und Flockungshilfsmittel

Flockungshilfsmittel FHM Entwurf – fachliche Prüfung ausstehend

Wasserlösliches, langkettiges Polymer (kationisch, anionisch oder nichtionisch), das bereits destabilisierte Mikroflocken durch Brückenbildung zu großen, gut absetz- und entwässerbaren Flocken verbindet. Überdosierung kehrt die Wirkung um und stabilisiert die Trübung wieder.

Siehe auch: Wiki: Fällung, Flockung und Flockungshilfsmittel

Freisetzungscharakteristik Q_c

Volumetrische Kenngröße einer Freisetzung nach EN IEC 60079-10-1: die Freisetzungsrate bezogen auf Dampfdichte und untere Explosionsgrenze. Aus ihr folgen sowohl der Verdünnungsgrad als auch die Zonenausdehnung. Sie wird ohne den mit Ed. 3 gestrichenen Sicherheitsfaktor k gebildet.

Siehe auch: Wiki: Zonenausdehnung abschätzen Ex-Zonen-Rechner

Freisetzungsgrad

Einstufung einer Freisetzungsquelle nach Häufigkeit und Dauer der Freisetzung im Normalbetrieb: ständig (dauernd/über lange Zeiträume), primär (periodisch/gelegentlich zu erwarten) oder sekundär (im Normalbetrieb nicht zu erwarten). Er geht zusammen mit Verdünnungsgrad und Verfügbarkeit in den Zonentyp ein.

Siehe auch: Wiki: Freisetzungsquellen und Freisetzungsrate Ex-Zonen-Rechner

Gerätekategorie

Einstufung von Geräten nach ihrem Explosionsschutz-Umfang gemäß ATEX-Produktrichtlinie 2014/34/EU: Kategorie 1, 2 oder 3, jeweils mit Kennbuchstabe G (Gas) oder D (Staub). Sie ordnet dem Gerät die zulässige Zone zu — 1G für Zone 0, 2G für Zone 1, 3G für Zone 2 (Staub analog 1D/2D/3D für Zonen 20/21/22).

Siehe auch: Ex-Zone Geräteschutzniveau (EPL)

Geräteschutzniveau EPL

Geräteseitiges Schutzniveau, das die Eignung eines Betriebsmittels für eine bestimmte Zone beschreibt: Ga/Gb/Gc für Gas (Ga für Zone 0, Gb für Zone 1, Gc für Zone 2) bzw. Da/Db/Dc für Staub. Ergänzt die Gerätekategorie und muss zu Zone, Temperaturklasse und Explosionsgruppe des Stoffs passen.

Siehe auch: Gerätekategorie Ex-Zone

GHS / CLP-Kennzeichnung

Global harmonisiertes System zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien, in der EU umgesetzt durch die CLP-Verordnung — mit Gefahrenpiktogrammen, Signalwörtern sowie H- und P-Sätzen.

Siehe auch: Tabelle: GHS-Kennzeichnung

Grenzspaltweite MESG

Kennzahl dafür, wie leicht eine Explosion durch einen engen Spalt nach außen durchschlagen kann. Sie ist die Grundlage der Einteilung brennbarer Gase in Explosionsgruppen.

HAZOP / PAAG

Strukturierte Methode der Gefährdungsanalyse: Mit Leitworten („mehr", „weniger", „kein" …) werden Abweichungen vom bestimmungsgemäßen Betrieb je Anlagenteil systematisch durchdacht (PAAG: Prognose – Auffinden der Ursache – Abschätzen der Folgen – Gegenmaßnahmen).

Siehe auch: Wiki: Prozesssicherheit

Hintergrundkonzentration X_b

Anteil brennbaren Gases oder Dampfes, der sich im Normalbetrieb in der Grundluft eines Raums anreichert. Überschreitet sie ein Viertel der unteren Explosionsgrenze, gilt der Verdünnungsgrad als gering. Aus ihr lässt sich der erforderliche Frischluftvolumenstrom bestimmen.

Siehe auch: Wiki: Verdünnung und Verfügbarkeit der Lüftung Ex-Zonen-Rechner

Inertisierung

Verdrängen von Sauerstoff durch ein inertes Gas (z. B. Stickstoff oder Kohlendioxid), sodass der Sauerstoffanteil unter die Sauerstoffgrenzkonzentration sinkt und keine Explosion mehr möglich ist.

Siehe auch: SGK-Rechner

Mindestzündenergie MZE

Kleinste Funkenenergie, die ein zündwilligstes Brennstoff-Luft-Gemisch gerade noch entzündet. Je kleiner die MZE, desto leichter zündbar der Stoff — wichtig etwa für die Bewertung elektrostatischer Zündgefahren.

Siehe auch: Wiki: Grundzüge des Explosionsschutzes

Mischungsregel nach Le Chatelier

Näherungsformel, mit der sich die Explosionsgrenze eines Gemischs aus mehreren brennbaren Komponenten aus deren Einzel-Explosionsgrenzen und Anteilen berechnen lässt.

Siehe auch: Gemisch-Rechner

Obere Explosionsgrenze OEG

Größter Anteil eines brennbaren Gases oder Dampfes in Luft, bei dem noch eine Explosion möglich ist. Oberhalb der OEG ist das Gemisch zu „fett" (zu wenig Sauerstoff).

Siehe auch: OEG-Rechner

ppm (Volumenanteil)

Millionstel-Anteil — bei Gasen üblicherweise als Volumenanteil (ein Volumenteil Stoff je Million Volumenteile Luft). Über die Molmasse in eine Massenkonzentration (mg/m³) umrechenbar.

Siehe auch: Rechner: ppm ↔ mg/m³

Sauerstoffgrenzkonzentration SGK

Höchster Sauerstoffanteil, bei dem eine Explosion gerade noch nicht möglich ist. Wird der Sauerstoff darunter gehalten (Inertisierung), kann kein explosionsfähiges Gemisch entstehen.

Siehe auch: SGK-Rechner

Seveso-Betrieb

Betrieb, in dem gefährliche Stoffe in Mengen ab bestimmten Schwellen vorhanden sein können und der daher den Seveso-Regelungen unterliegt — je nach Menge als Betrieb der unteren oder oberen Klasse mit gestaffelten Pflichten (Konzept, Sicherheitsbericht, Notfallpläne).

Siehe auch: Wiki: Seveso

Sicherheitsintegritätslevel SIL

Maß (SIL 1–4) für die geforderte Zuverlässigkeit einer sicherheitsgerichteten Funktion (z. B. einer automatischen Abschaltung). Grundlage ist die funktionale Sicherheit nach IEC 61508/61511; wesentlich ist die wiederkehrende Prüfung (Proof-Test).

Siehe auch: Wiki: Prozesssicherheit

Staubexplosionsklasse (St)

Einteilung brennbarer Stäube nach dem K_St-Wert (auf 1 m³ normierte maximale Druckanstiegsgeschwindigkeit): St 1 (K_St ≤ 200), St 2 (200–300), St 3 (> 300 bar·m/s). Sie kennzeichnet die Heftigkeit einer Staubexplosion.

Siehe auch: Wiki: Grundzüge des Explosionsschutzes

Temperaturklasse

Einteilung (T1 bis T6) nach der maximalen Oberflächentemperatur, die ein Gerät haben darf, damit es das umgebende Gas-Luft-Gemisch nicht zündet. Die konkreten Temperaturgrenzen sind in den einschlägigen Normen festgelegt.

Untere Explosionsgrenze UEG

Kleinster Anteil eines brennbaren Gases oder Dampfes in Luft, bei dem sich ein Gemisch gerade noch entzünden und eine Explosion fortpflanzen kann. Unterhalb der UEG ist das Gemisch zu „mager" zum Zünden.

Siehe auch: UEG-Rechner Stoffdatenbank

Verdünnungsgrad

Maß dafür, wie wirksam die Lüftung eine austretende Fahne verdünnt — Stufen stark, mittel oder gering nach EN IEC 60079-10-1. Er folgt aus der Freisetzungscharakteristik und der Lüftungsgeschwindigkeit, überlagert von Textregeln (z. B. tritt geringe Verdünnung im Freien in der Regel nicht auf).

Siehe auch: Wiki: Verdünnung und Verfügbarkeit der Lüftung Ex-Zonen-Rechner

Verfügbarkeit der Lüftung

Einstufung, wie zuverlässig eine Lüftung tatsächlich wirkt: gut (praktisch ständig vorhanden), ausreichend (im Normalbetrieb vorhanden, seltene kurze Unterbrechungen) oder gering. Natürlich belüftete geschlossene Räume gelten üblicherweise nicht als „gut".

Siehe auch: Wiki: Verdünnung und Verfügbarkeit der Lüftung

VEXAT

Österreichische Verordnung zum Schutz der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vor explosionsfähigen Atmosphären. Sie verpflichtet Arbeitgeber unter anderem zur Einteilung explosionsgefährdeter Bereiche in Zonen, zur Erstellung eines Explosionsschutzdokuments und zu Schutzmaßnahmen. Setzt die arbeitsplatzbezogene ATEX-Richtlinie 1999/92/EG in nationales Recht um.

Siehe auch: Explosionsschutzdokument Leistung: Explosionsschutz

Wiederkehrende Prüfung (§ 82b GewO)

Regelmäßige Überprüfung genehmigter gewerblicher Betriebsanlagen darauf, ob sie dem Genehmigungsbescheid und den geltenden Vorschriften entsprechen. In Österreich in § 82b Gewerbeordnung geregelt; die Prüfung erfolgt in wiederkehrenden Abständen — im Regelfall längstens alle fünf Jahre, sofern kein anderer Zeitraum vorgeschrieben ist — durch dazu befugte Prüforgane (z. B. Ingenieurbüros); ein Mängelbericht geht an die Behörde.

Siehe auch: Leistung: Behörden-Engineering FAQ

Zetapotenzial Entwurf – fachliche Prüfung ausstehend

Elektrisches Potenzial an der Scherebene eines Partikels in einer Flüssigkeit. Es beschreibt, wie stark sich Partikel gegenseitig abstoßen: Ein Betrag nahe null bedeutet geringe Abstoßung und damit gute Flockbarkeit.

Siehe auch: Wiki: Fällung, Flockung und Flockungshilfsmittel

Zone vernachlässigbarer Ausdehnung NE

Eine so kleine explosionsgefährdete Zone, dass sie für die Zoneneinteilung praktisch als nicht gefährdet behandelt werden kann. Bei starker Verdünnung besteht an der Freisetzungsquelle zusätzlich eine solche NE-Zone entsprechend dem Freisetzungsgrad; die Ausdehnungskurven (Bild D.1) sind auf NE-Zonen nicht anwendbar.

Siehe auch: Wiki: Zonenausdehnung abschätzen

Zündquelle

Energiequelle, die eine explosionsfähige Atmosphäre entzünden kann. Die Norm EN 1127-1 unterscheidet 13 Kategorien wirksamer Zündquellen — darunter heiße Oberflächen, Flammen und heiße Gase, mechanisch oder elektrisch erzeugte Funken, statische Elektrizität, Blitzschlag und adiabatische Kompression. Im Schutzkonzept sind die für die jeweilige Zone relevanten Zündquellen zu bewerten und zu vermeiden.

Siehe auch: Ex-Zone Mindestzündenergie (MZE)

Zündschutzart

Genormtes Schutzprinzip, das verhindert, dass ein elektrisches Betriebsmittel eine explosionsfähige Atmosphäre zündet — z. B. druckfeste Kapselung (d), erhöhte Sicherheit (e), Eigensicherheit (i) oder Überdruckkapselung (p). Die zulässige Zündschutzart hängt von der Ex-Zone ab.

Siehe auch: Wiki: Grundzüge des Explosionsschutzes

Zündtemperatur

Niedrigste Temperatur einer heißen Oberfläche, an der sich ein Gas- oder Dampf-Luft-Gemisch von selbst entzündet — ohne Fremdzündquelle. Nicht zu verwechseln mit dem Flammpunkt.

Interessiert an einer Zusammenarbeit?

Let’s talk.

Kontakt aufnehmen