Wasseraufbereitung passt Wasserqualitäten an ihren Verwendungszweck an — Prozesswasser, Kesselspeisewasser oder Abwasser vor der Einleitung. Das geeignete Verfahren richtet sich nach den Inhaltsstoffen und dem Zielwert; meist werden mehrere Schritte kombiniert.

Kennparameter

Die Auslegung stützt sich auf Analysenwerte, u. a.: CSB (chemischer Sauerstoffbedarf) und BSB₅ (biochemischer Sauerstoffbedarf) als Maß der organischen Fracht, pH-Wert, elektrische Leitfähigkeit (Salzgehalt), Härte (°dH), Trübung, abfiltrierbare Stoffe sowie summarische Parameter wie AOX (adsorbierbare organische Halogene).

Verfahrensstufen

Anwendungsfelder

Rechtsrahmen der Einleitung

Bei der Einleitung ist zwischen Direkteinleitung (in ein Gewässer) und Indirekteinleitung (in eine Kanalisation/Kläranlage) zu unterscheiden. Die Emissionsbegrenzungen ergeben sich u. a. aus der Allgemeinen Abwasseremissionsverordnung (AAEV) und branchenspezifischen Verordnungen. Die zugehörige Analytik liefert Messtechnik & Analytik.

Einordnung

Konzepte und Bewertung für Prozess-, Kessel- und Abwasseraufbereitung bieten wir im Rahmen der Leistung Wasseraufbereitung an.

Quellen

Hinweis: Dieser Artikel dient der fachlichen Orientierung und ersetzt keine Beurteilung im Einzelfall; verbindlich sind die jeweils geltenden Rechts- und Regelwerke in ihrer aktuellen Fassung.

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