Wir erstellen Modelle zur Ausbreitungs- und Auswirkungsberechnung — von der dauerhaften Emission luftgetragener Schadstoffe und Gerüche im Regelbetrieb bis zur störfallbedingten Freisetzung im komplexen Terrain. Ergänzend erstellen wir Schallimmissionsprognosen für die Lärmbeurteilung.

Gerne bieten wir auch Untersuchungen zur Auswirkungsbetrachtung bei Störfällen — etwa zur Ermittlung von Gefahrenbereichen und angemessenen Schutzabständen bei Seveso-Anlagen — sowie begleitende Analytik (Olfaktometrie, Gasmessungen etc.).

Ausbreitung luftgetragener Schadstoffe

Für die Immissionsprognose luftgetragener Schadstoffe und Stäube aus dem Regelbetrieb einer Anlage erstellen wir Ausbreitungsberechnungen mit anerkannten Modellen — je nach Fragestellung, Gelände und Emissionsquelle etwa ein Gauß-Fahnenmodell oder ein Lagrange'sches Partikelmodell. Die Beurteilung der Ergebnisse erfolgt nach TA Luft bzw. den in Österreich einschlägigen Regelwerken und ÖNORMEN. Die gesonderte Beurteilung von Gerüchen ist methodisch eigenständig und unter „Geruch" beschrieben.

Störfallbetrachtung (Seveso)

Für Betriebe, die die Mengenschwellen der Seveso-III-Richtlinie erreichen, ermitteln wir mit Ausbreitungs- und Auswirkungsberechnungen die Gefahrenbereiche möglicher Störfallszenarien. Sie bilden die fachliche Grundlage für die Beurteilung angemessener Sicherheits- bzw. Schutzabstände.

Rechtlicher Rahmen ist die Seveso-III-Richtlinie 2012/18/EU, in Österreich umgesetzt insbesondere über die Bestimmungen zur Beherrschung der Gefahren bei schweren Unfällen in der Gewerbeordnung (§§ 84a ff GewO 1994) und die Industrieunfallverordnung 2015. Für einzelne Störfall-Wirkungen bieten die Rechner für Wärmestrahlung und Explosionsdruck im Wissen-Bereich eine erste Orientierung.

Lärm

Für die Lärmbeurteilung erstellen wir Schallimmissionsprognosen mit Schallausbreitungsrechnung nach ISO 9613-2.

Eine schnelle Orientierung zur Pegeladdition und Abstandsdämpfung bietet der Schallpegel-Rechner im Wissen-Bereich.

Geruch

Gerüche beurteilen wir über die berechnete Geruchsstundenhäufigkeit — den Anteil der Jahresstunden, in denen Geruch an einem Immissionsort wahrnehmbar ist (Geruchsstunde: eine Stunde gilt als Geruchsstunde, wenn Geruch in einem definierten Mindestanteil der Zeit erkennbar ist).

Die messtechnische Grundlage (Olfaktometrie, Geruchsbegehung, Bestimmung des Geruchsstoff-Emissionsmassenstroms) erbringen wir über unsere Messtechnik & Analytik.

Eingesetzte Modelle und Programme

Für Ausbreitungs-, Windfeld- und Brandmodellierung sowie die Modellierung von Stoffeigenschaften setzen wir unter anderem folgende Programme ein — auch für die Auswirkungsbetrachtung im Bereich Sicherheitstechnik:

Orientierungswerkzeuge im Wissen-Bereich: Wärmestrahlungs-Rechner, Explosionsdruck-Rechner und Schallpegel-Rechner. Messtechnische Grundlagen (Olfaktometrie, Emissionsmessungen) siehe Messtechnik & Analytik.

Interessiert an einer Zusammenarbeit?

Let’s talk.

Kontakt aufnehmen