Umrechnung zwischen Volumenanteil (ppm) und Massenkonzentration (mg/m³) für gasförmige Stoffe — etwa zum Vergleich von Messwerten mit Grenzwerten. Die Molmasse kann direkt aus der Stoffdatenbank übernommen werden; Formeln, Bezugsbedingungen und Grenzen sind unter dem Rechner dokumentiert.

Standard-Umrechnung (ideales Gas) — Bezugsbedingungen beachten

Konzentration ppm ↔ mg/m³

Umrechnung zwischen Volumen-ppm und Massenkonzentration (mg/m³) für Gase und Dämpfe über das molare Volumen des idealen Gases. Die Molmasse lässt sich aus der Stoffdatenbank übernehmen oder frei eingeben; Temperatur und Druck der Bezugsbedingung sind einstellbar (Vorgabe 20 °C / 1013,25 hPa).

Richtung

Ergebnis (mg/m³):

C[mg/m³] = ppm · M · 10⁻³ / Vm, Vm = R·T/p (ideales Gas). Nur für gasförmige Stoffe; Bezug 20 °C / 1013,25 hPa (einstellbar).

Hinweis: Das Ergebnis dient der ersten Orientierung und ersetzt keine sicherheitstechnische Beurteilung im Einzelfall; es ist kein Gutachten. Für verbindliche Aussagen sind die konkreten Stoff- und Betriebsdaten sowie die einschlägigen Regelwerke heranzuziehen.

Dokumentation & fachlicher Hintergrund

1.  Grundlage: molares Volumen

Volumen-ppm ist ein Stoffmengen-/Volumenanteil, mg/m³ eine Massenkonzentration. Die Brücke ist das molare Volumen des idealen Gases:

Vm = R · T / p

C[mg/m³] = ppm · M · 10⁻³ / Vm  ·  ppm = C · Vm · 1000 / M

Bei 20 °C und 1013,25 hPa ist Vm ≈ 24,06 L/mol (bei 25 °C ≈ 24,45 L/mol) — daraus die bekannte Faustregel C ≈ ppm · M / 24,06.

2.  Parameter
Wert
Eingangskonzentration in ppm bzw. mg/m³ (je nach Richtung).
Molmasse M (g/mol)
Aus der Stoffdatenbank übernehmbar (Berechnung aus der Summenformel) oder frei eingebbar.
Temperatur / Druck
Bezugsbedingung des Volumens; Vorgabe 20 °C / 1013,25 hPa (EU-Konvention für Arbeitsplatzgrenzwerte).
3.  Annahmen & Grenzen
  • Nur Gase/Dämpfe: Die Umrechnung gilt für gasförmige Stoffe. Für Stäube/Aerosole (Partikel) gibt es keinen ppm-Bezug über das molare Volumen.
  • Ideales Gas: Bei üblichen Umgebungsbedingungen sehr gute Näherung; nahe Kondensation oder bei hohen Drücken treten Realgas-Abweichungen auf.
  • Bezugsbedingung angeben: Der Zahlenwert hängt von T und p ab — Messwert und Grenzwert müssen sich auf dieselbe Bezugsbedingung beziehen (häufig 20 °C, teils 25 °C).
  • Keine Rechtsberatung: Ob ein Wert einen Grenzwert (z. B. AGW/MAK) einhält, richtet sich nach dem einschlägigen Regelwerk und der Messnorm.
4.  Quellen & Stand

Ideale Gasgleichung (p·V = n·R·T) und die daraus folgende Standard-Umrechnung ppm ↔ mg/m³ der Arbeitshygiene; Gaskonstante R = 8,314 J/(mol·K) (CODATA). Molmassen aus den Summenformeln der Stoffdatenbank (IUPAC-Standard-Atomgewichte).

Standard-Umrechnung (ideales Gas) — allgemein anerkannte physikalische Beziehung; die Bezugsbedingungen sind vom Anwender passend zu wählen.

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